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Epicondylitis und Schultereckgelenkssprengung

»Aua, aua«, entfuhr es Paul B., einem sechzigjährigen Beamten und passionierten E-Bassisten, als er sich im Sommer des vorletzten Jahres bei einem Fahrradunfall eine Schultereckgelenkssprengung (TOSSI II) im rechten Arm zuzog. Die dadurch hervorgerufenen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen besserten sich trotz einer osteopathischen Behandlung nicht hinreichend, denn das Bewegen des betroffenen Armes blieb in manchen Armpositionen noch immer äußerst schmerzhaft.
Zusätzlich schien sich Herr B. im darauffolgenden Winter beim Öffnen einer zugefrorenen Kofferraumtür eine Sehnenschädigung an Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand zugezogen zu haben, also genau an den Fingern, die beim Spielen seines Musikinstrumentes eine wichtige Rolle spielen. Wieder nur kurze Zeit später entwickelte sich im rechten Arm eine Epicondylitis (sog. »Tennisarm«), die starke Schmerzen bei jeder noch so kleinen Drehbewegung der Hand (z. B. Schalten beim Autofahren, Drehen des Schlüssels im Schloss, Haare waschen usw.) hervor rief. Eine Behandlung der Schmerzen mit Spritzen und Akupunktur bei einem Orthopäden zeigte keinerlei positive Wirkung, die Hoffnung auf eine schmerzlose Zukunft schien gering.

Hr. B.

Auf Empfehlung eines Mit-Musikers entschloss sich Herr B. im darauf folgenden Frühjahr 2011 zu einer Behandlungseinheit nach Liebscher-Bracht bei mir. In der ersten Sitzung klärte ich ihn über die Entstehung einer solchen Entzündung am Ellenbogenansatz auf. So erfuhr er, dass sich aufgrund von einseitigen Bewegungsmustern – z.B. das Spielen auf einer Gitarre – langfristig Verkürzungen in Muskel- und Bindegewebssträngen entwickeln können. Ein direktes Trauma ( hohe Gewalteinwirkung in Kombination mit hoher Geschwindigkeit ) kann diese Strukturen zusätzlich reizen. Um den Körper vor drohenden Schädigungen zu bewahren, sendet das zentrale Nervensystem einen Warnschmerz aus. Dieser soll die strukturbelastenden Reize stoppen.

Nachdem ich durch eine sog. Schmerzpunktpressur die akuten Schmerzbeschwerden bei Herrn B. deutlich reduzieren konnte, wies ich ihn anschließend in die Anwendung der »speziellen Engpassdehnungen« ein. Dabei handelt es sich um, vom Patienten selbständig durchzuführende Übungsformen, die die entstandenen muskulären Verkürzungen beseitigen – regelmäßige Durchführung durch den Patienten vorausgesetzt.
Bereits nach wenigen Wochen konnte Paul B. sein geliebtes Instrument wieder beschwerdefrei spielen.

Aufgrund dieser positiven Entwicklung vertraute mir Herr B. auch seine bei dem Fahrradunfall lädierte Schulter an. Auch in diesem Fall ließ die muskuläre Verkürzung keine endgradige Bewegung zu. Es stellte sich heraus, dass sich der M. Triceps durch die lange Zeit in Ruhigstellung deutlich verkürzt hatte. Nach regelmäßiger Aufdehnung des M. Triceps war das Problem schnell behoben. Es überrascht nicht, dass die schmerzhaft eingeschränkte Bewegung von vielen Patienten häufig gemieden wird. Doch gerade dieses Meid-Verhalten begünstigt die angesprochenen Gewebsverkürzungen und verursacht in der Folge strukturelle Veränderungen am Bewegungsapparat.
Herr B. lernte in den Therapiesitzungen fortan, mit dem Schmerz als »Verbündeten« zu arbeiten. Mittlerweile findet er sogar soviel Gefallen an den Übungsformen, dass er bereits präventiv an weiteren Gelenken zu arbeiten beginnt.

Ich hingegen fiebere dem Konzert am kommenden Samstag in Leverkusen entgegen, um mich vom Ergebnis meiner Therapie und der fleißigen Übungen meines Patienten Paul B. zu überzeugen.

 


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